Energieversorger (EVU)

EVU steht für Energieversorgungsunternehmen oder auch Energieversorger genannt. Im beengten Sinne bezieht sich dies hauptsächlich auf das Elektrizitätsversorgungsunternehmen. EVU bezieht sich im Großen und Ganzen auf alle Energieversorger im Bereich Strom, Gas und Fernwärme. Grundsätzlich kann jedes Unternehmen, das in der Energiewirtschaft Kraftstoff produziert werden, verteilt und verkauft, als Energieversorgungsunternehmen angesehen werden. Im Allgemeinen steht die Abkürzung EVU aber für die drei bedeutenden, leitungsgebundenen Energieträger.

Die Energieversorger sind die Ansprechpartner in allen EEG- Belangen. Hierüber wird unsere solare Energie ins öffentliche Netz eingespeist. Sie überweisen die Vergütung und sind unsere technischen Ansprechpartner.

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Die 4 größten Energieversorger in Deutschland

Die Energiewende macht einen großen Schritt. Ein Drittel des deutschen Stroms (32,5%) wird bereits von der Sonne, Wind und Biomasse erzeugt. Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2025 40% bis 45% der erneuerbaren Energieerzeugung zu erreichen.

1. RWE AG (Umsatz: 26,3 Mrd. €)

2. EnBW AG (Umsatz: 21,2 Mrd. €)

3. E.On SE (Umsatz: 19,4 Mrd. €)

4. Vattenfall GmbH (Umsatz: 16,4 Mrd. €)

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1. RWE AG (Umsatz: 26,3 Mrd. €)

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Die RWE AG mit Hauptsitz in Essen ist mit einem Umsatz von mehr als 26 Milliarden Euro Deutschlands größter Energieversorger, kämpft aber gleichfalls mit der Energiewende. Das Problem ist: In konventionellen Kraftwerken, die fossile Energie nutzen, ist es fast unmöglich, mehr Geld zu verdienen.

Aufgrund der Förderung von Ökostrom ist der Großhandelspreis für Strom traditioneller Kraftwerke (Kohle, Kernenergie) gesunken. Die hohe Reserve für die Entfernung von Kernkraftwerken belastet auch die Bilanz. Um den künftigen Herausforderungen der Energiewende gerecht zu werden, plant RWE, bis 2018 tausende von Menschen zu entlassen. Darüber hinaus hofft RWE, das Stromnetz weiter zu erhalten und gleichzeitig das Ökostromgeschäft rund um die Tochtergesellschaft RWE Innogy um Milliarden Euro zu fördern.

2. EnBW AG (Umsatz: 21,2 Mrd. €)

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Die EnBW AG ist ebenso einer der größten Energieversorger in Deutschland. Karlsruhe reagiert aktiv auf das Thema Energiewende. EnBW-Chef Frank Mastiaux hofft, sich vom bisherigen Geschäftsmodell der zentralen Energieerzeugung verabschieden zu können, und hofft, dass EnBW auf die Zukunft automatisierter haus- und netzbezogener Dienste ausgerichtet ist. Der Energieversorger hofft auch, am Schweizer Energiedienstleistungsunternehmen und am Unternehmen Enalpin teilnehmen zu können, um durch den Ausbau erneuerbarer Energien Punkte zu sammeln. EnBW plant, in diesem Geschäft bis 2020 rund 700 Millionen Euro zu verdienen. Sie hoffen auch, durch Produkte wie Digital Energy Manager Energy Base neue Kunden zu gewinnen.

3. E.On SE (Umsatz: 19,4 Mrd. €)

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E.On wurde anfänglich durch den Zusammenschluss der beiden Industrieunternehmen Veba und Viag im Jahr 2000 eröffnet. Als Reaktion auf die Energiewende plant E.On, sich in Zukunft in mehrere Unternehmen aufzuteilen: In der Tochtergesellschaft Uniper plant E.On, sein Geschäft mit traditionellen Kohle- und Erdgaskraftwerken zu bündeln. In Erneuerbare Energien (Solar, Wind usw.) plant E.On in der Zukunft weitere stark zu investieren.

4. Vattenfall GmbH (Umsatz: 16,4 Mrd. €)

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Die Vattenfall GmbH ist eine Tochtergesellschaft des schwedischen Energieversorgers Vattenfall, beschäftigt in Deutschland fast 15.000 Mitarbeiter und ist mit einem Umsatz von mehr als 16 Milliarden Euro die vierte auf dem deutschen Energiemarkt. Vattenfall hofft, Braunkohle absetzen und den entsprechenden Braunkohlensektor einschließlich Kraftwerke zu verkaufen. Das Unternehmen sieht die Zukunft der erneuerbaren Energien. Vattenfall plant, bis 2020 bis zu 5 Milliarden Euro in neue Windkraftanlagen und Solaranlagen zu investieren.

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