Was ist eine Abfindung?

Bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses kann der Arbeitgeber seinem ehemaligen Mitarbeiter eine Abfindung zahlen. Sie soll den Arbeitnehmer für den Verlust des Arbeitsplatzes und den zukünftigen Verdienstausfall entschädigen. Allerdings müssen Sie auch die Abfindung versteuern.

Die Abfindung ist einkommensteuerpflichtig und gehört zu den außerordentlichen Einkünften. Denn der Arbeitnehmer erhält oft mit der Auszahlung der Abfindung und der Vergütung zusammengeballte Einkünfte, die eine höhere Einkommensteuerschuld auslösen können, als bei verteilten Einnahmen über das Jahr.

Bei solchen außerordentlichen Einkünften ermöglicht der Gesetzgeber Steuerermäßigungen, wie beispielsweise die Fünftelregelung, mit welcher sich die Abfindung in der Steuerberechnung auf 5 Jahre verteilen lässt. Aufgrund des progressiven Einkommensteuersatzes kann damit die gesamte Steuerlast verringert werden.

Abfindung versteuern

Wann bekommt man eine Abfindung?

Eine Abfindung kann der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter bei seiner Entlassung auszahlen. Dies kann durch eine Kündigung des Arbeitgebers oder durch einen Aufhebungsvertrag erfolgen. Die Abfindung muss in jedem Fall in unmittelbarem Zusammenhang mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses erfolgen. Oft wird die Abfindung auch erst mit einem Vergleich vor dem Arbeitsgericht ausgezahlt.

Die Auszahlung der Abfindung erfolgt in der Regel als Einmalzahlung in einem Kalenderjahr. Genauso wie das Einkommen muss der ehemalige Arbeitnehmer seine Abfindung versteuern. Es gibt die Möglichkeit, die Abfindung in Raten auszahlen zu lassen, sodass ein weiterer Teil im Folgejahr ausbezahlt wird. Da der Gekündigte oft im nächsten Jahr geringere Einkünfte zu versteuern hat, könnte das zu einer niedrigeren Bemessungsgrundlage für die Steuerlast führen.

Vorsicht: Bei der Auszahlung der Abfindung in Raten kann die Fünftelregelung nicht mehr angewendet werden, außer es werden weniger als 10% der Abfindungssumme auf das Folgejahr verschoben.

In den meisten Fällen ist es sinnvoller, die Abfindung auf einmal auszahlen zu lassen und mit der Fünftelregelung die Steuerlast auf die folgenden Jahre zu verteilen. Noch sinnvoller ist es, das zu versteuernde Einkommen zu senken mithilfe einer Investition, die im Jahr der Abfindung zu einem Großteil steuerlich abgeschrieben werden kann.

=> Die optimale Lösung, um mit einer Abfindung Steuern zu sparen, ist ein Photovoltaik Investment. Mit dem Erwerb einer Photovoltaikanlage auf einer gepachteten Dachfläche können Sie im Jahr der Abfindung 50% der Anschaffungskosten abschreiben und somit Ihr zu versteuerndes Einkommen derart reduzieren, sodass Sie im Idealfall Ihre Abfindung steuerfrei erhalten. Gleichzeitig erwirtschaften Sie sichere und hohe Gewinne durch die Investition selbst.

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Besteht ein gesetzlicher Anspruch auf eine Abfindung?

Nein, einen gesetzlichen Anspruch auf eine Abfindung hat der Gekündigte nicht. Die Höhe der Abfindung ist daher auch nicht geregelt und kann jeder Arbeitgeber selbst festlegen.

Es gibt jedoch die Möglichkeit eines Vergleichs, wenn der ehemalige Arbeitnehmer gegen eine rechtswidrige Kündigung des Arbeitgebers klagt. Viele Arbeitgeber vergleichen sich vor einem Arbeitsgericht mit ihren ehemaligen Mitarbeitern und einigen sich auf die Höhe der Abfindung.

Als Faustregel für die Höhe der Abfindung gilt das halbe Bruttomonatsgehalt multipliziert mit den Jahren des Betriebszugehörigkeit:

(Bruttomonatsgehalt : 2) x Jahre der Betriebzugehörigkeit

Rechenbeispiel:

Ein Mitarbeiter war 12 Jahre im Unternehmen beschäftigt und hat ein Bruttomonatsgehalt von 4.000€.

Abfindung = (4.000€ : 2) x 12 = 24.000€

Abfindung versteuern

Abfindung versteuern - So funktioniert das

Wenn Sie eine Abfindung von Ihrem ehemaligen Arbeitgeber aufgrund der Beendigung des Arbeitsverhältnisses erhalten, müssen Sie auch die Abfindung versteuern. Diese ist voll einkommensteuerpflichtig.

Bei der Versteuerung der Abfindung wird diese auf das zu versteuernde Einkommen aus dem Jahr der Auszahlung der Abfindung addiert. Das führt in der Regel dazu, dass auf die Abfindung unter anderem eine sehr hohe Steuerlast fällt und bis zu über 50% der Abfindung als Steuer abgeführt werden muss.

Außerdem fallen ggf. 5,5% Solidaritätszuschlag und 9% Kirchensteuer (8% in Bayern und Baden-Württemberg) an. Diese werden auch von der auf die Abfindung anfallende Einkommenssteuer berechnet.

Dagegen fallen Sozialversicherungsbeiträge auf die Abfindung nicht an, weder Renten-, Kranken-, Pflege- oder Arbeitslosenversicherung. Nur bei freiwillig Krankenversicherten besteht eine Ausnahme, denn diese müssen auf die Abfindung Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge nachzahlen.

Die Steuerzahlung wird meistens sofort bei der Auszahlung fällig, sodass die Abfindung gar nicht erst vollständig ausgezahlt wird.

Abfindung versteuern - So berechnen Sie die Steuerlast:

  1. Ermitteln Sie das Einkommen im Jahr der Abfindungszahlung nach Abzug der Werbungskosten, Sonderausgaben, etc.
  2. Addieren Sie den Betrag der Abfindung auf das Einkommen. Bei der Fünftelregelung wird nur ein Fünftel des Abfindungsbetrags addiert.
  3. Berechnen Sie den Betrag der Steuerlast mit dem nun geltenden Steuersatz.
  4. Auf die Einkommenssteuer mit Abfindung fallen ggf. 5,5% Solidaritätszuschlag und 9%/8% Kirchensteuer.

Rechenbeispiel:

Eine ledige Mitarbeiterin aus Hamburg hat im Jahr 2021 ein zu versteuerndes Einkommen von 40.000€ gehabt und ist kirchensteuerpflichtig. Im gleichen Jahr hat Sie aufgrund einer Kündigung des Arbeitgebers eine Abfindung in Höhe von 30.000€ erhalten. Sie möchte nun wissen, wie hoch die Steuer auf die Abfindung ausfallen wird.

Einkommen versteuern ohne Abfindung:

  1. zu versteuerndes Einkommen: 40.000€
  2. darauf entfallende Einkommenssteuer inkl. Kirchensteuer: 9.083€
  3. Solidaritätszuschlag: 0€ (erst ab Einkommenssteuer von 16.956€)

 

Abfindung versteuern ohne Fünftelregelung:

  1. Einkommen 2021: 40.000€
  2. zu versteuerndes Einkommen mit Abfindung: 40.000€ + 30.000€ = 70.000€
  3. darauf entfallende Einkommenssteuer inkl. Kirchensteuer und Soli: 22.480€

=> Steuer der Abfindung = 22.480€ - 9.083€ = 13.397€

=> Gesamte Steuer der Abfindung ohne Fünftelregelung = 13.397€

 

Eintragung in der Anlage N der Steuererklärung

Wenn der Arbeitgeber nicht die Fünftelregelung angewandt hat, tragen Sie die Abfindungssumme in Zeile 18 der Anlage N der Steuererklärung (2021) ein. Die darauf entfallende Einkommenssteuer und der Solidaritätszuschlag tragen Sie in Zeile 19 ein und die Kirchensteuer in Zeile 20.

Wurde die Fünftelregelung angewandt, wird die ermäßigt besteuerte Abfindung in Zeile 17 eingetragen.

Abfindung Steuern sparen

Abfindung Steuern sparen mit der Fünftelregelung

Eine Möglichkeit die Steuer auf Ihre Abfindung zu verringern besteht durch die Fünftelregelung. Im vorherigen Rechenbeispiel betrug die Gesamtsteuer auf die Abfindung ohne Fünftelregelung 13.397€.

Abfindung versteuern mit Fünftelregelung:

  1. Einkommen 2021: 40.000€
  2. zu versteuerndes Einkommen mit 1/5 der Abfindung: 40.000€ + 6.000€
  3. darauf entfallende Einkommenssteuer inkl. Kirchensteuer: 11.423€

=> Steuer der Abfindung = 11.423€ - 9.083€ = 2.340€

=> Gesamte Steuer der Abfindung mit Fünftelregelung = 2.340€ x 5 = 11.700€

Einsparung durch die Fünftelregelung: 13.397€ - 11.700€ = 1.697€

Die ehemalige Mitarbeiterin würde somit 1.697€ an Steuern für die Abfindung sparen, wenn Sie die Fünftelregelung anwendet. In diesem Beispiel liegt die hohe Steuereinsparung vor allem an dem Solidaritätszuschlag, der durch die Fünftelregelung nicht abgeführt werden muss. Deshalb kann die tatsächliche Einsparung durch die Fünftelregelung in jedem Fall anders ausfallen.

 

Abfindung Steuern sparen durch Ausgaben oder Investitionen

Andere Möglichkeiten die Steuer der Abfindung zu reduzieren bestehen durch Investitionen oder Ausgaben, die Sie steuerlich geltend machen können. Denn wenn Sie Ihre Abfindung erhalten, steigt zunächst Ihr zu versteuerndes Einkommen. Bei Ausgaben oder Investitionen, die Sie steuerlich geltend machen können, wird Ihr zu versteuerndes Einkommen wieder gesenkt.

Mögliche Ausgaben/Investitionen wären Einzahlungen in Rürup-Verträge, Spenden, Immobilien oder Photovoltaik Direktinvestments. Nur bei einem Investment in Photovoltaikanlagen können Sie im Idealfall die Abfindung steuerfrei nutzen und gleichzeitig eine attraktive Rendite aus der Investition erhalten!

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Abfindung versteuern

Abfindung versteuern oder investieren?

Je nach Höhe der Abfindung können Sie durch die Anwendung der Fünftelregelung schon einige Steuern sparen. Doch in den meisten Fällen ist der Steuersatz des zu versteuernden Einkommens auch mit einem Fünftel der Abfindung höher, sodass Ihr Einkommen teurer besteuert wird.

Mit Ausgaben oder Investitionen, welche Sie steuerlich geltend machen können, sinkt zwar Ihr zu versteuerndes Einkommen und Sie sparen Steuern, doch bei Ausgaben erhalten Sie Ihr Geld in den meisten Fällen nicht wieder. Bei einer Investition in Immobilien beträgt die Abschreibungsdauer 40 bis 50 Jahre. Folglich können nur 2% bis 2,5% der Anschaffungskosten pro Jahr abgeschrieben werden. Somit muss man sehr viel Geld aufbringen, um eine relativ kleine Summe in einem Jahr steuerlich geltend zu machen.

=> Es ist sinnvoll, die Abfindung nicht einfach auszuzahlen und versteuern zu lassen, sondern mit einer lukrativen Investition das zu versteuernde Einkommen so weit zu senken, dass die Abfindung möglichst steuerfrei genutzt werden kann. Mithilfe des Investitionsabzugsbetrags, mit dem Sie 50% der Investitionssumme noch vor der Anschaffung abschreiben können, sind Photovoltaik Direktinvestments die einzige Möglichkeit, Ihre Abfindung steuerfrei zu erhalten und gleichzeitig eine attraktive Rendite zu erwarten. 

Abfindung steuerfrei mit einem Photovoltaik Direktinvestment

Um Ihre Abfindung steuerfrei zu bekommen, müssen Sie im Jahr der Auszahlung ihr zu versteuerndes Einkommen drastisch reduzieren oder sogar einen "Verlust" erzielen. Daraufhin wird die Fünftelregelung angewandt, sodass ein Fünftel des Abschreibungsbetrags unter der Steuerfreibetragsgrenze liegt.

Damit Ihr zu versteuerndes Einkommen nicht durch Ausgaben oder unrentable Investitionen gesenkt wird, sollten Sie sich für ein lukratives Investment entscheiden, welches im Jahr der Auszahlung schon zu einem Großteil abgeschrieben werden kann. Die einzige sinnvolle Möglichkeit, dies zu erreichen, besteht durch ein PV Direktinvestment. Denn Sie können nicht nur Ihre Abfindung steuerfrei erhalten, sondern erwirtschaften aus der Investition selbst eine hohe Rendite von ca. 6,5% pro Jahr.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Unterseite Abfindung steuerfrei.

Abfindung versteuern

Sie müssen Ihre Abfindung versteuern und denken über ein PV Direktinvestment nach? Kontaktieren Sie uns!

Wenn Sie eine Abfindung erhalten und dabei Steuern sparen möchten, sollten Sie ein Photovoltaik Investment in Betracht ziehen. Nur damit können Sie sehr viele Steuern sparen und eine hohe Rendite erwarten.

Schreiben Sie uns über das Kontaktformular, wenn Sie noch Fragen zum Erwerb Ihres eigenen PV Direktinvestments haben. Als marktführendes Unternehmen in Photovoltaik Investments sind Sie bei uns in besten Händen.

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