Photovoltaikanlage kaufen

Eine Photovoltaikanlage kaufen als Photovoltaik Direktinvestment auf einer gepachteten Dachfläche zählt in Deutschland aufgrund millionenfach bewährter Technik, der staatlich garantierten Vergütung und den enormen Steuervorteilen zu einer der kalkulierbarsten, sichersten und lukrativsten Investitionen überhaupt.

PV Anlage kaufen – Aktuell im Verkauf

Mönchengladbach
Mönchengladbach

Anlagenleistung: 737,67 kWp
Kaufpreis: Auf Anfrage
AUFGETEILTE EINHEITEN
Standort: NRW

Solar Direktinvest – Alles aus einer Hand

Unser erfahrenes Team aus Finanzfachleuten, Ingenieuren und Technikern hat sich auf Dachanlagen in Deutschland als Photovoltaik Direktinvestment spezialisiert. Unsere Mitarbeiter suchen für deren Realisierung deutschlandweit nach geeigneten Dachflächen. Nach der Detailplanung kümmern wir uns um die Vermarktung und den Bau der Anlage.

Für unsere Kunden bieten wir ein vollständiges Rundum-Sorglos-Paket, dieses umfasst die kaufmännischen Verwaltung, die regelmäßige technische Wartung, die Anlagenüberwachung und die Versicherung

Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular und sparen Sie sich die branchenüblichen Makler- und Vermittlungsgebühren

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So funktioniert ein Photovoltaik Direktinvestment

Sie möchten eine PV Anlage kaufen als Photovoltaik Direktinvestment?

Lassen Sie sich die Exposés und die Wirtschaftlichkeitsberechnung der aktuell im Verkauf stehenden Photovoltaik Investment per E-Mail zusenden.

Es befinden sich noch viele weiter Photovoltaikanlagen in der Vorbereitung. Schreiben Sie uns über das Kontaktformular, welches Investment für Sie interessant ist.

Ihre Daten werden vertraulich behandelt: 

Photovoltaik Direktinvestition mit höchstmöglicher Sicherheit

Jeder PV Anlagen Besitzer in Deutschland erhält für sein Photovoltaik Investment eine feste und gleichbleibend hohe staatlich garantierte Vergütung über insgesamt 20 Jahre plus dem Jahr der Inbetriebnahme. Dabei garantiert der Staat die Abnahme des gesamten produzierten Stromes. Festgehalten wird dies im Erneuerbare-Energien-Gesetz, erstmals im Jahr 2000 in Kraft getreten. Durch dieses Gesetz soll ein weiterer Grundbaustein für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland gelegt werden. 

Für die Betreiber einer PV Anlage bedeutet das Gesetz Sicherheit, denn die Höhe der Vergütung steht fest und die Sonnenstunden an jedem Standort in Deutschland sind für die kommenden 20 Jahre sehr genau kalkulierbar.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema PV Anlage kaufen mit: staatlicher EEG Vergütung

Das Photovoltaik Investment wird auf einer fremden Dachfläche installiert. Der Käufer der Anlage erwirbt dabei 100% Eigentum an allen Komponenten der Anlage, daher wird auch von einem Photovoltaik Direktinvestment gesprochen. Der durch uns geschlossene Pachtvertrag mit dem Grundstückseigentümer wird an den Käufer der Photovoltaikanlage übertragen. Zur Absicherung des Pachtvertrages über die gesamte Laufzeit auch im Falle eines Eigentümerwechsels, wird im Grundbuch unter Abt. II erstrangig eine Dienstbarkeit zu Gunsten des Eigentümers der Anlage eingetragen.

Für einen optimalen Rundum-Schutz bieten wir umfassende Versicherungskonzepte inklusive Allgefahrenversicherung (Elektronikversicherung). Abgedeckt sind: Naturereignisse wie Blitzschlag, Sturm, höhere Gewalt (z. B. Schneedruck, Brand, Feuchtigkeit), Kurzschluss, Kabelschaden, Überspannung, Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit, Fahrlässigkeit, Biss-Schäden von Tieren, Diebstahl, Sabotage , Vandalismus und noch vieles mehr. Hier erfahren Sie mehr  zum Thema Solaranlage kaufen mit der bestmöhlichen PV Versicherung.

Mit einem Photovoltaik Investment zukunftsorientiert investieren

Die Technik von Photovoltaikanlagen ist bereits seit Jahren ausgereift. Es kann von einer störungsfreien Lebenserwartung von ca. 50 Jahren ausgegangen werden. Photovoltaik Module selbst funktionieren verschleißfrei, da in Ihnen keine Technik verbaut ist. Hier gelangen Sie direkt zur Funktionsweise eines Photovoltaik Moduls: Photovoltaik Module. Die Abnahme des gesamten Wirkungsgrades (Degradation) einer PV Anlage beträgt Studien des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) zufolge weniger als 0,1% pro Jahr. Die Gesamtleistung einer PV Anlage beträgt demnach auch nach 40 Jahren Laufzeit immer noch über 96% der Anfangsleistung.

Hier gelangen Sie direkt zur Studie des Fraunhofer Instituts.

Hier gelangen Sie zum zum Ergebnis der 35 Jahre alten PV Anlage der Universität Oldenburg.

Der globale Photovoltaik Zubau nimmt weiter stark zu, alleine in 2018 wurden weltweit 104,1 Gigawatt neu installiert. Im Vergleich lag der Solar Zubau im Jahr 2013 noch bei 37 GW. Diese Zahlen sind gute Nachrichten für Investoren, Banken und Anlagenbetreiber. Weltweit an der Spitze der installierten Leistung liegen zurzeit China, Japan, die USA und Deutschland. Der Zubau in Deutschland lag 2018 bei insgesamt 2,96 Gigawatt. Im Vergleich zum Jahr 2017 ist das eine Steigerung von 68%.

Im Jahre 2018 wurden 40,3 Prozent der gesamten Stromerzeugung in Deutschland durch erneuerbare Energien gewonnen, also durch (19%) Wind-, (8%) Solar-, (9%) Biomasse- und (4%) Wasserkraftwerke. Das entspricht zusammen knapp 219 Milliarden Kilowattstunden Elektrizität. Ziel der Bundesregierung ist durch Zubau den Prozentsatz bis zum Jahr 2050 auf insgesamt 80% zu bringen. Aufgrund der immer geringeren Gestehungskosten und der effizienter werdenden Technik hat die Photovoltaik unter allen erneuerbaren Energien mit das größte Wachstumspotential und wird in Zukunft einen wesentlichen Anteil der bundesweiten und der globalen Stromerzeugung ausmachen.

PV Anlage kaufen als Solar Direktinvestment für den Schutz der Umwelt

Durch die steigende CO2 Emission nimmt der Treibhauseffekt immer stärker zu und das Klima erwärmt sich. Wir bekommen den Klimawandel auch in Deutschland zu spüren, die Sommer werden immer heißer. 2018 herrschten Rekordtemparaturen! Es war das wärmste Jahr in Deutschland seit Beginn der Wetter-Aufzeichnung in 1881. 

Die 20 wärmsten Jahre lagen in den vergangenen 22 Jahren. 

Die Wärmerekorde sind ein klares Anzeichen für den anhaltenden langfristigen Klimawandel. Für viele Länder und Millionen Menschen hat die höhere Durchschnittstemperatur und Rekordkonzentrationen von CO2 in der Atmosphäre massive Folgen.  Die vergangenen Jahren zeigten die verheerenden Folgen für Wirtschaft und Ökosystem.

Wer eine Solaranlage kaufen und Strom damit erzeugen möchte, wird damit nicht nur sich selbst, sondern auch der Umwelt etwas Gutes tun. Die erneuerbaren Energien sollen langfristig die fossilen Energieträger ablösen, denn durch diese entsteht das Klima schadende CO2 Gas. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 42% der gesamten Stromerzeugung in Deutschland durch Kohle, Öl und Gas produziert. Diese Schaden der Umwelt erheblich. Noch größere Gefahren für unser Umwelt geht durch die Atomkraft aus. Ein Umdenken in der Stromerzeugung ist in Hinblick auf den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel dringend notwendig. 

Als Besitzer einer Photovoltaik Anlagen helfen Sie dabei den Klimawandel zu verlangsamen, profitieren aber auch bei der zukünftigen Stromerzeugung: Die Sonneneinstrahlung nimmt zu und damit auch die möglichen Gewinne aus der PV Anlage. Indem Sie eine Photovoltaikanlage kaufen investieren Sie sinnvoll, nachhaltig und umweltschonend in die Zukunft.

Weitere Informationen...

Solaranlage kaufen / Photovoltaikanlage kaufen als Photovoltaik Direktinvestment bzw. Solar Investment mit 100% Sicherheit

Sie möchten eine Photovoltaikanlage kaufen als Photovoltaik Direktinvestment bzw. Solar Investment und dabei höchstmögliche Sicherheit?

Sollten Sie eine Photovoltaikanlage kaufen als Photovoltaik Direktinvestment, dann sollten Sie auf folgende fünf Dinge unbedingt achten: 

  1. PV Anlage kaufen als Photovoltaik Direktinvestment: immer direktes Eigentum erwerben
  2. Solaranlage kaufen nur mit erstrangiger Dienstbarkeit
  3. Photovoltaik kaufen nur mit namenhaften Komponenten für das Solar Investment
  4. Immer eine Allgefahren Versicherung für das Photovoltaik Investment abschließen

1. Photovoltaikanlage kaufen als Photovoltaik Direktinvestment bzw. PV Direktinvestment: direktes Eigentum erwerben

Wenn Sie Ihre Photovoltaikanlage kaufen / Solaranlage kaufen, dann achten Sie immer darauf, dass es sich um ein Photovoltaik Direktinvestment / Solar Direktinvestment bzw. ein PV Direktinvestment handelt. Das bedeutet, Sie erwerben 100% Eigentum an allen Komponenten und haben so die höchstmögliche Sicherheit. Verglichen zu Fonds oder Beteiligungen haben Sie die volle Kontrolle über Ihr Investment und sind dabei unabhängig von Dritten. Alle Verträge laufen direkt über Sie, Sie stehen mit Ihrem Namen im Grundbuch und die gesetzlich gesicherte Einspeisevergütung steht Ihnen für 20 Jahre zu. 

2. Solaranlage kaufen als Photovoltaik Direktinvestition bzw. PV Direktinvestition nur mit erstrangiger Dienstbarkeit

Ohne die Eintragung einer erstrangigen Dienstbarkeit im Grundbuch sollten Sie auf keinen Fall eine Photovoltaikanlage kaufen als Solar Direktinvestition. Denn nur durch die Eintragung der Dienstbarkeit ist Ihre Photovoltaik Direktinvestition auch wirklich sicher. Im Falle eines Eigentümerwechsels ist der neue Eigentümer ebenfalls an Ihre Dienstbarkeit gebunden und Ihre PV Direktinvestition ist damit über die gesamte Laufzeit gesichert. Auch im Falle der Insolvenz des Eigentümers sind Sie durch die Dienstbarkeit gesichert. 

3. PV Anlage kaufen als Photovoltaik Investment bzw. Solar Investment / Solar Invest nur mit namenhaften Komponenten

Wenn Sie Ihre PV Anlage kaufen als schlüsselfertiges Photovoltaik Investment bzw. Solar Investment, dann sollten Sie darauf achten, dass Ihre Photovoltaikanlage auch wirklich mit namenhaften Komponenten errichtet wird. Vor allem auf hochwertige Module und hochwertige Wechselrichter sollte Wert gelegt werden. Hier gelangen Sie zu weiteren Informationen zu Photovoltaikanlage kaufen als PV Investment mit hochwertigen Modulen und Wechselrichter.

4. Photovoltaik Anlage kaufen, Solarpark kaufen oder Photovoltaik Bestandsanlage kaufen als Solar Investment ausschließlich mit Versicherung

Wenn Sie Ihre Photovoltaik Anlage kaufen als Photovoltaik Direktinvestment, dann sollten Sie immer eine Allgefahren Versicherung abschließen. Durch diese Versicherung (auch Elektronik Versicherung genannt) wird Ihr Photovoltaik Investment bzw. Solar Investment rundum geschützt. Dabei werden so gut wie alle Gefahren, denen Ihr Photovoltaik Direktinvestment ausgesetzt ist, abgesichert. Dazu gehören z.B. Sturmschäden, Brand, Diebstahl, Kurzschluss oder auch Bedienungsfehler. Schützen Sie Ihr Photovoltaik Investment mit einer Allgefahren Versicherung und genießen Sie Ihre Erträge sorgenfrei. 

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PV Anlage kaufen – Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Wann ist der beste Zeitpunkt für ein Solar Direktinvestment?

Je früher Sie die Investition in ein Solar Direktinvestment tätigen, desto höher ist die staatliche EEG-Vergütung. Diese sinkt immer weiter ab. Nutzen Sie die EEG Vergütung, solange es diese noch gibt, denn größere Anlagen werden ohne sie wieder unattraktiv. Laut aktuellem EEG wird die Vergütung beim erreichen des 52-Gigawatt-Deckels abgeschafft, 2020 kann es bereits soweit sein. 

Wird die EEG Vergütung für größere Solaranlagen 2020 vollständig abgeschafft?

Beim Erreichen einer installierten Gesamtleistung von 52 Gigawatt droht das Ende der Förderung nach dem aktuellen EEG. Ende April 2019 lag der Zubau bei insgesamt 47,5 GW. In 2018 wurden insgesamt 2,96 GW zugebaut. Bei gleichem Zubau ist der 52-Gigawatt-Deckel Ende 2020 erreicht. Viele halte den Deckel für eine reine Klimaschutzverhinderungsmaßnahme, da größere Anlagen dadurch wieder unattraktiv werden.

Woher kommt das Geld der Einspeisevergütung?

Das EEG ist kein Subventionsgesetz, wie es oft falsch dargestellt wird. Solarstrom bekommt keine staatliche Förderung. Er bekommt durch das EEG lediglich einen staatlichen Rahmen. Das heißt, nicht der Staat und die Steuerzahler kommen für die Rechnung an die Betreiber regenerativer Energieerzeuger-Anlagen auf. Die Vergütung erfolgt nicht aus Steuergeldern. EEG-Ausgaben sind kein Posten im Bundeshaushalt. Dies regeln laut Gesetz die regionalen EVU und in deren Schlepptau ihre Stromkunden. Grüner Strom wird mit der Stromrechnung bezahlt, so wie Atomstrom auch über den Energieversorger an alle Endkunden abgerechnet wird.

Eingezahlt wird von den Energieverbrauchern eine sogenannte „EEG-Umlage“. Dieses Geld wird gesammelt auf einem Konto, dieses EEG Konto wird geführt von dem vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber.

Im Jahr 2017 wurden insgesamt 27,36 Milliarden Euro auf das EEG Konto eingezahlt. Davon wurden 26,33 Milliarden ausgezahlt. Insgesamt liegt das Umlagen Konto aktuell mit mehr als 3,92 Milliarden Euro im Plus.

Nimmt die Höhe der Vergütung für ein neu gebautes PV Investment ab?

Die Einspeisevergütung wird für 20 Jahre plus dem Jahr der Inbetriebnahme festgelegt zum Zeitpunkt der technischen Inbetriebnahme und bleibt für die gesamte Laufzeit gleich.

 

Zur Degression der Vergütungssätze: 

In den Jahren 2000 bis 2012 änderte sich das angewandte Degressionsmodell von jährlich zu quartalsbezogen, zurück zu jährlich und anschließend – ab 2012 – monatlich. Dazu veröffentlicht die Bundesnetzagentur jeweils zum Monatsende die Summe der installierten Leistung aller geförderten Photovoltaikanlagen im EEG-Geltungsbereich. Neue Vergütungssätze werden von der Bundesnetzagentur jeweils zum Quartalsende veröffentlicht und gelten für drei Monate.

Die Degression der Vergütungssätze ist für jede Technologie einzeln festgelegt. Im Falle der Photovoltaik sinkt der Satz monatlich, bei der Windenergie an Land vierteljährlich, im Falle der der Windenergie auf See beginnt die Degression erst im Jahr 2018. Ziel der Degression ist es, die zu erwartende Kostensenkung bereits zu berücksichtigen. Zudem soll der entstehende Kostendruck einen Anreiz zur Verbesserung darstellen – Anlagen sollen für langfristigen Erfolg am Markt effizienter und kostengünstiger hergestellt werden.

Welche Pflichten hat der Energieversorger?

Es sind gemäß EEG die Energieversorgungsunternehmen (EVU) aufgefordert, regenerativen Strom vorrangig ans öffentliche Netz anzuschließenund dabei nicht lange aus Verzögerungstaktik mit Einspeiseterminen oder Netzausbauten zu warten. Es muss außerdem diesen eingespeisten Strom nach gesetzlichen Vorgaben vergüten, die sich nur für Neuanlagen ändern. Bereits am Netz liegende Anlagen bekommen die Vergütung zum entsprechenden Satz zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Dieser ändert sich rückwirkend nicht mehr.

Bundesnetzagentur:

Den ca. 850 deutschen EVU ist die Bundesnetzagentur übergeordnet. Sie bestimmt unter anderem den Strompreis und die Zählergebühren, und das ist seit 2009 neu: Jede Anlage muss vor Inbetriebnahme bei dieser Agentur gemeldet werden. Der Bescheid ist Grundlage für das Inbetriebnahme Datum (und dementsprechend für die Vergütungshöhe), auf den sich der Energieversorger berufen wird.

Welche Steuervorteile ergeben sich für ein Photovoltaik Direktinvestment?

Im Jahr der Anschaffung und sogar in den Jahren vor der Anschaffung können bereits bis zu 55% der gesamten Investitionssumme steuerlich geltend gemacht werden. (Vergleich Abschreibung Immobilie: linear nur 2% p.a.). Unter dem Punkt Steuer/Abschreibung erfahren Sie mehr dazu.

Die Summe von 55% stellt sich aus drei Abschreibungen zusammen:

  1. Investitionsabzugsbetrage (IAB): 40% der Investitionssumme kann bereits in den Jahren vor der Anschaffung geltend gemacht werden
  2. Eine Sonder Abschreibung von 20% auf den Restbuchwert im Jahr der Abschreibung
  3. Weitere 5% auf den Restbuchwert können linear 20 Jahre lang als Abschreibung für Abnutzung angesetzt werden

Wie rechnet sich ein PV Direktinvestment bei 100% Eigenkapital?

Der Ertrag einer neuen PV Anlage liegt bei ca. 7% p.a. Sie können sofort passives Einkommen generieren und legen Ihr Kapital sicher an. Zudem können Sie gleich zu Beginn durch die hohe Steuererstattung den größten Teil oder sogar Ihre gesamte Steuerzahlung behalten. Anstatt Ihre Steuern an das Finanzamt zu zahlen, können Sie diese behalten. 

Wie rechnet sich ein PV Investment bei einer 100% Finanzierung?

Der Ertrag einer neuen PV Anlage liegt bei ca. 7% p.a. Rechnen wir mit einer Investition von 200.000€ netto, so erwirtschaften Sie jedes Jahr ca. 14.000€ netto. Bei einer 100% Finanzierung zahlt sich das PV Investment nach ca. 17 Jahren mit einem jährlichen Gewinnüberschuss vollständig von selbst ab. Sie haben nun Ihre Sonnenrente und das ohne Eigenkapital eingebracht zu haben.

Durch die 100% Finanzierung schonen Sie nicht nur Ihre liquiden Mittel, Sie schaffen sogar welche. Denn durch die Steuererstattung erhalten Sie bis zu 55% der gesamten Investitionssumme bereits im Jahr der Anschaffung zurück. Bei einer Investition von 200.000€ netto und einem Grenzsteuersatz von 46% entspricht das einer Steuererstattung von 50.600€ netto!

Welche Steuervorteile ergeben sich bei der Auszahlung einer Abfindung?

Sie haben eine Abfindung erhalten und möchten den Großteil Ihrer Steuerzahlung oder sogar die gesamte Steuerzahlung behalten? Dann sollten Sie sich über die enormen Steuervorteile eines Photovoltaik Direktinvestment in Kombination mit der Fünftel-Regelung und einem Investitionsabzugsbetrag informieren. Auf unserer Unterseite Abfindung erfahren Sie mehr dazu.

Was gibt es zum Thema Photovoltaik Finanzierung zu wissen?

Die Höhe der Investitionssumme schreckt noch viele potentielle Solarbetreiber ab. „Schulden machen“ ist kein ersehntes Lebensziel.

Da wir uns mit Photovoltaik aber im gewerblichen Bereich bewegen, sprechen wir von Investitionenund nicht von Schulden. Den finanziellen Ausgaben steht ein materieller Wert in Form der Anlagenkomponenten und der Stromproduktion gegenüber. Das ist eben nicht mit Schulden durch Konsumgüter gleich zu setzten.

Mit PV kann nun fast Jedermann von manchen Vorteilen des oft beneideten Unternehmertums profitierenund nebenbei einen passiven Einkommensstromgenerieren.

PHOTOVOLTAIK FINANZIERUNG – ABLAUF

Wir brauchen für ein eigenes PV-Projekt nicht die großen Summen an eigenem Geld. Es gibt viele Geldinstitute, die als erste Anlaufstelle für die PV-Finanzierung in Frage kommen, angefangen bei unserer derzeitigen Hausbank.

Sie fragen bei Ihrem Geldinstitut an, wie es sich die Finanzierung einer PV-Anlage vorstellt. Oft gibt es schon einen klaren, gut durchdachten bankinternen Fahrplan für dieses Vorhaben in Form einer Checkliste vom Bankberater.

FINANZIERUNG ABLEHNUNG

Manchmal passiert es aber, dass eine Bank abwinkt, weil sie sich aus dem Sektor „regenerative Energien“ zurückzieht.

Selbst PV finanzierende Banken sind nicht immer engagiert, dafür kann es viele Faktoren geben. Teilweise ist die zu finanzierende Summe nicht groß genug, der Zeitpunkt ist gerade nicht passend, da zu dem Zeitpunkt andere Projekte mehr Vorrang haben, die Jahresziele für PV Kredite sind bereits erreicht oder vieles mehr.

FINANZIERUNG ZUSAGE

Dagegen steigen andere Finanzierer mit Schwung und Begeisterung ein. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) spielt eine der größten Rollen. Allein 2016 sollen 30% der PV-Finanzierungen über sie realisiert worden sein.

SICHERHEITEN UND BONITÄTSPRÜFUNG

Die PV-Anlage muss samt Einspeisevergütung und PV-Versicherungen abgetretenwerden, das ist das Wichtigste. Mit in dieses wichtige Paket kommt die vorrangige Eintragung ins Grundbuchdes Dachbesitzers zu Gunsten der Bank und die vorrangige Einbringung des Eigenkapitals. Danach erst werden Vermögenswerte mit in Betracht gezogen.

Angepasst wird die Bonität mittels Eigenkapital: Mehr selbst eingebrachtes Geld kann sich positiv auf die Zinsen auswirken, sie werden niedriger.

Banken haben großes Interesse, ihre eigenen Bücher mit schönen Sicherheiten gut präsentieren zu können. Sind wir kein A-Kunde, steigt neben dem Zinssatz das einzubringende Eigenkapital. Damit stimmt die Bankinterne Bonität wieder, die öffentlichen Richtlinien entsprechen muss.

FINANZIERENDE BANKEN

Viele regionale Sparkassenund Genossenschaftsbankenbieten eigene Solarkredite an, zum Teil über Ihre Bausparkassen (beispielsweise die LBS nach dem Vorbild der LBS Heessen-Thüringen).

Über die eigene Hausbankkann man bundesweit Kredite der KfW („Erneuerbare Energien – Standard“) in Anspruch nehmen.

Die Stiftung Warentest ermittelte Mitte 2010 in einer Umfrage bei 60 Kreditinstituten die Konditionen für einen 30.000 Euro Kredit mit zehn Jahren Laufzeit. Der Kunde sollte ihn bekommen, ohne sein Haus mit einer Grundschuld zu belasten. Elf Banken schickten passende Angebote mit Effektivzinsen von 3 – 6 Prozent. Als Sicherheit reichen den Banken meist die Einnahmen aus der Stromvergütung.

Bei manchen Kreditgebern, sowie der KfW, ist die Zinshöheauch davon abhängig, wie die kreditgebende Bank die Kreditwürdigkeit des Kundeneinschätzt. Es lohnt sich also, Konditionen und geforderte Sicherheiten der verschiedenen Anbieter zu vergleichen.

ZINSBINDUNG

Die Zinsbindung beträgt üblicherweise 10 Jahre. Nachdem aber zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt die Finanzierung abgeschlossen ist, werden ab dann neue Kreditverhandlungen geführt werden müssen, egal mit welcher Bank.

ABBUCHUNG

Die Abbuchungsintervalle für die Tilgung sind überwiegend halbjährlich, für die Zinsen monatlich oder vierteljährlich. Im tilgunsfreien Anfangszeitraum bezahlen wir nur die Zinsen, und so wird sih ein tragfähiger Grundstock für die Folgejahre auf dem PV-Konto bilden.

KONTOERÖFFNUNG

Eventuell eröffnen wir bei der finanzierenden Bank gleich ein PV-Einspeisekonto, auf das die PV-Vergütung eingezahlt wurde und von dem alle Zahlungen wie Telefonrechnungen, Rücklagen, Versicherungen, Pacht, regelmäßige Umsatzsteuer aus den PV-Erlösen etc. abgehen. Wir können i.d.R. über das PV Guthaben verfügen, solange das Konto nicht im Minus und eine Liquidität vorhanden ist. Dies ist evtl. ein Nachteil eines Kontos bei der finanzierenden Bank, denn sie wird es sich nicht nehmen lassen, uns auf Kontoüberziehungen aufmerksam zu machen.

Das Einrichten von Onlinebanking kann hilfreich sein, wenn unsere finanzierende Bank nicht bei uns am Ort angesiedelt ist.

MEHRERE BANKANGEBOTE

Eine Bank kann ein guter Partner sein, aber auch ein finanzielles Fiasko aufgrund nicht wieder aufzuholender zeitlicher Blockaden verursachen. Projekteauf mehreren Dächern oder ab 100kWp gehören bei mehr als einer Bank zumindest angefragt.

REGIONALPRINZIP

Bei VR Bankenund klassischen Sparkassengilt das „Regionalprinzip“, was die Institute in einen engen räumlichen Radius zwingt. Über ein gewisses Gebiet hinaus, wollen Sie kein großes Engagement anbieten.

PERSÖNLICHER BANKKONTAKT

Grundsätzlich gilt:Je persönlicher, desto besser. Wenn Ihnen die Möglichkeiten für einen persönlichen Banktermin zur Verfügung stehen, dann nutzen Sie diese. Normalerweise werden Projekte nach einem persönlichen Kontakt mit einer höhere Priorität bearbeitet.

 

 

Ist eine Förderung der KFW Bank möglich?

Über die Hausbank kann eine Förderung durch die KFW Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beantragt werden. Die KfW selbst prüft keine Bonität, sie ist nur die Geldgeberin.

FÖRDERPROGRAMM 270

Das KfW Förderprogramm 270 richtet sich an alle, die eine Photovoltaikanlage ohne Speicher installieren möchten. Nutzer des Programms erhalten einen zinsgünstigen Kredit mit vorteilhaften Tilgungsbedingungen.

Das KfW-Förderprogramm 270 kann im Prinzip von jedem in Anspruch genommen werden, der eine Photovoltaikanlage kauft und installieren lässt. Neben Photovoltaikanlagen werden auch andere erneuerbare Anlagen gefördert. So zum Beispiel Wasserkraftwerke und Windanlagen.

Der Antrag muss vor Vorhabensbeginn gestellt werden. Gebrauchte Anlagen können nicht gefördert werden. Eine Ausnahme besteht, wenn Sie eine gebrauchte Anlage erwerben, die bisher nicht von der KfW gefördert wurde und sofort eine Modernisierung mit Leistungssteigerung durchführen. Außerdem, wenn Sie eine Anlage erwerben, die nicht länger als 12 Monate am Stromnetz angeschlossen ist.

IST DER KREDIT MIT ANDEREN FÖRDERPROGRAMMEN KOMPATIBEL

Grundsätzlich kann der Kredit mit anderen Förderprogrammen kombiniert werden, die keine Beihilfe enthalten.

KREDITKONDITIONEN

KREDIT

Finanzierung von bis zu 100% der Anlagenkosten

abrufbar innerhalb von 12 Monaten nach Zusage

einmalig oder in Teilbeträgen erhältlich

TILGUNG

während der tilgungsfreien Zeit nur Zinszahlungen

danach gleich hohe vierteljährliche Raten

außerplanmäßige Tilgungen möglich, aber nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung

Rückzahlung erfolgt über Ihre Bank

Der Kredit ist ab 1,0% effektivem Jahreszins erhältlich. Ihr individueller Zinssatz wird durch Ihre Bank in Abhängigkeit Ihres Standortes und Ihrer persönlichen Bonität ermittelt. Trotz einer möglichen 100% Finanzierung, empfiehlt es sich Eigenkapital einzusetzen. Dies verbessert Ihre persönliche Bonitätsbeurteilung.

LAUFZEITEN

Die Mindestkreditlaufzeit beträgt zwei Jahre.

bis zu 5 Jahre bei höchstens 1 tilgungsfreien Anlaufjahr

bis zu 10 Jahre bei höchstens 2 tilgungsfreien Anlaufjahren

bis zu 15 Jahre bei höchstens 3 tilgungsfreien Anlaufjahren

bis zu 20 Jahre bei höchstens 3 tilgungsfreien Anlaufjahren

KFW KREDIT BEANTRAGEN

Tipps für die Beantragung Ihres KFW-Kredits: Sie haben einen passenden KfW-Kredit entdeckt, wissen jedoch nicht wie Sie nun vorgehen sollen? Wir haben die wichtigsten Infos für Sie zusammengestellt

ABLAUF DES ANTRAGSVERFAHRENS

ANGEBOT ANFORDERN

Sie benötigen zur Beantragung eine Photovoltaik Anlage, welche Sie erwerben wollen. Suchen Sie sich im erstem Schritt bei uns eine für Sie passende Anlage aus.

FÖRDERKREDIT BEANTRAGEN

Anschließend können Sie den Kredit für Ihre KfW Förderung bei Ihrer Hausbank beantragen. Diese überprüft das Vorhaben und Ihre Kreditwürdigkeit und entscheidet, ob ein Antrag bei der KfW Bank gestellt wird. Der Antrag muss immer vor Vorhabensbeginn, dh. bevor Sie einen verbindlichen Kaufvertrag abgeschlossen haben, gestellt werden. Wurde der Antrag bei der KfW eingereicht und bewilligt, schließen Sie einen Kreditvertrag mit Ihrem Finanzierungspartner ab.

BAU IHRER ANLAGE

Nach dem Abschluss Ihres Kaufvertrags folgt der Bau Ihrer Photovoltaikanlage. Um in dieser Phase aufkommende Rechnungen zu bezahlen, ist es auch möglich den Kreditbetrag in Raten abzurufen.

AUSZAHLUNG DES TILGUNGSZUSCHUSSES (FALLS IM KREDIT ENTHALTEN)

Nach Inbetriebnahme der Anlage kann der Tilgungszuschuss angefragt und ausgezahlt werden. So reduzieren sich Kredit und Kreditlaufzeit

DAS BERATUNGSGESPRÄCH MIT IHRER HAUSBANK

MEHRERE BERATUNGSGESPRÄCHE VEREINBAREN

Rechnen Sie immer damit, dass nicht jedes Beratungsgespräch zum Erfolg führen muss. Fragen Sie daher außer bei Ihrer Hausbank auch bei weiteren Banken an.

BONITÄTSPRÜFUNG

Die Bank wird immer zuerst Ihre Zahlungsfähigkeit ermitteln und eine Bonitätsprüfung vornehmen. Ihre Bonität entscheidet dann, ob und zu welcher Höhe Sie einen KfW Kredit erhalten können. Fragen Sie immer vorab an, welche Unterlagen zur Bonitätsprüfung erforderlich sind und halten Sie alle genannten Unterlagen bereit. Häufig werden Kopien Ihrer letzten Gehaltsabrechnungen und Kontoauszüge erwartet.

EIGENKAPITAL ANBIETEN

Bieten Sie an, einen Teil des Anlagenpreises selbst zu finanzieren. Dies verbessert die Konditionen erheblich.

SICHERHEITEN ANBIETEN

Denken Sie auch immer darüber nach, welche Sicherheiten Sie der Bank anbieten können.

ANGEBOT UND KOSTENVORANSCHLAG MITBRINGEN

Außerdem benötigt die Bank ein Angebot für Ihr Projekt. Diese Unterlagen sollten Sie zum Beratungsgespräch mitnehmen. Sie erhalten von uns alle Projektunterlagen, welche für Ihre Finanzierung notwendig sind.

Haben Sie alle Unterlagen vorgelegt, entscheidet die Bank über Ihr Anliegen. Sind Sie erfolgreich, stellen Sie gemeinsam einen Kreditantrag bei der KfW. Sobald dieser durch die KfW bewilligt wurde, können Sie sich Ihren Kredit auszahlen lassen.

Was gibt es Wissenswertes zum Thema Photovoltaik Versicherung?

WARUM DIE PV ANLAGE VERSICHERN?

Weil sie ständig Umwelteinflüssen ausgesetzt sind, sollten Photovoltaikanlagen zum Beispiel gegen Schäden durch Sturm, Hagel, Schneedruck sowie durch Blitzschlag versichert sein. Aber auch ein Feuer z.B. infolge eines Blitzeinschlages – trotz Überspannungs-/Blitzschutzeinrichtungen – kann zu schweren wirtschaftlichen Folgen führen. Auch gegen die mutwillige Beschädigung fremden Eigentums und gegen eine Vielzahl weiterer Gefahren bieten wir Deckung durch unsere Elektronikversicherung. Der als Folge eines versicherten Schadens entstehende Vermögensschaden durch entgangene Einspeiseerlöse wird durch die Ertragsausfallversicherung übernommen. Damit sichern Sie Ihre Rendite.Durch den Einschluss der Ertragsgarantieversicherung können Sie zusätzlich einen eventuellen Minderertrag der Photovoltaikanlage absichern.Bei einer finanzierten Anlage ist automatisch eine Differenzkaskodeckung eingeschlossen.

1. MONTAGEVERSICHERUNG PHOTOVOLTAIK

Diese deckt hauptsächlich Risiken ab, die zwischen Anlieferung der Ware und Inbetriebnahme der Anlage eintreten können. Seriöse Projektentwicker schließen immer eine Montageversicherung mit ab.VERSICHERT IST: (DIESE LISTE IST IM DETAIL UMFANGREICHER)

  • Diebstahl von Komponenten
  • Materialbeschädigung und Modulbruch während der Montage
  • Montageschäden an Sachen Dritter
  • Die Montage selbst und daraus entstehende Folgeschäden

2. HAFTPFLICHTVERSICHERUNG PHOTOVOLTAIK

Die Haftpflicht deckt folgendes ab: Schäden an Dritten z. B. bei Brand, wenn ein Feuerwehrmann beim Löschen einen lebensgefährlichen elektrischen Schlag, Verletzungen durch herabfallende Anlagenteile oder Vergiftungen durch gefährlichen Rauch bekommen sollte. Oder das von unserer Anlage verursachte Feuer greift auf fremde Nachbargebäude über. Oder wenn bei Sturm ein Modul auf das Auto des Nachbarn fällt und es beschädigt etc.

3. ERTRAGSAUSFALLVERSICHERUNG PHOTOVOLTAIK

Eine Ertragsausfallversicherung ersetzt Anlagenbesitzern Ertragsausfälle. Zumeist sind Ertragsausfälle, die durch Schäden der Allgefahrenversicherung entstehen, hier immer mitversichert. Daher werden die beiden Versicherungsarten auch häufig unter dem Begriff Photovoltaikversicherung zusammen angeboten. Die klassische Photovoltaikversicherung, mit Allgefahren und Ertragsausfallversicherung,  kostet je nach Anlagengrösse pro kWp zwischen 1,50 kWp und 2€ kWp im Jahr.WAS IST BEI DER ERTRAGSAUSFALLVERSICHERUNG MIT VERSICHERT?

Ein Ertragsausfall wird auch ersetzt, wenn mit einem ersatzpflichtigen Schaden an der versicherten Anlage auch ein Sachschaden am Gebäude auf/an dem die versicherte Anlage montiert ist, entstanden ist und als Folge dieses Sachschadens am Gebäude oder Teilen des Gebäudes die Einsatzmöglichkeit der versicherten Anlage beeinträchtigt oder unterbrochen ist. Als Ertragsausfall gilt der entgangene Erlös aus dem Stromverkauf. Die Haftzeit für die Entschädigungsleistung beträgt max. 6 Monate, bei einer zeitlichen Selbstbeteiligung von zwei Tagen.

4. ALLGEFAHRENVERSICHERUNG PHOTOVOLTAIK

Ohne eine Elektronikversicherung, auch Vollkasko-Versicherung, Allgefahren-Versicherung genannt, betreiben wir am besten keine eigene PV-Anlage! Sie ist für Betreiber ein (inoffizielles) muss.WAS IST VERSICHERT?

  • Sabotage oder Vandalismus
  • Biss-Schäden von Tieren, z. B. Marder
  • Naturereignisse: Blitzschlag, Sturm, Hagel, Überschwemmung
  • Kurzschluss (Kabelschaden), Überspannung, Überstrom Induktion (magnetisches Feld durch indirekten Blitzeinschlag)
  • Bedienungsfehler Ungeschicklichkeit, Fahrlässigkeit des Bedienungspersonals
  • Unsachgemäße Handhabung
  • Höhere Gewalt (z. B. Schneedruck Brand, Explosion und Lösch-Schäden bei diesen Ereignissen Wasser, Leitungswasser, Feuchtigkeit
  • Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub oder Plünderung
  • Innere Unruhen (bedingt), Bürgerkrieg
  • Vorsatz Dritter

WAS WIRD ENTSCHÄDIGT?

Die Reparaturkosten. Sofern eine Reparatur nicht mehr möglich ist, werden die Wiederbeschaffungskosten entschädigt.Abgedeckt sind auch Betriebsunterbrechungen. So werden die Einspeiseerlöse ersetzt, die Ihnen innerhalb der vereinbarten Haftzeit aufgrund eines versicherten Schadens entgangen sind.Zusätzlich können Mindererträge durch verminderte Globalstrahlung versichert werden. Als Minderertrag gilt hier eine Unterschreitung des prognostizierten Jahresenergieertrages um mehr als 10 % bei Neuanlagen (ältere Anlagen ggf. abweichend).WIE HOCH IST DIE SELBSTBETEILIGUNG?

Die Selbstbeteiligung für Schäden an der Photovoltaikanlage beträgt 250 Euro.

Wie war die Entwicklung der Photovoltaik?

1873

Der britische Ingenieur Willough by Smith und sein Assistent Joseph May entdeckten, dass das Element Selen unter Lichteinfluss seinen Wiederstand änderte. Damit wurde zum ersten mal der innere Photoeffekt entdeckt, der die relevante Grundlage die Photovoltaik bildet. Dabei werden Elektronen innerhalb eines Halbleiters durch Lichteinstrahlung aus der Bindung gerissen und stehen anschließend als freie Ladungsträger im Festkörper zur Verfügung.

 

1876

Die Engländer William Adams und Richard Day fanden heraus, dass ein Selenstab, der mit Platinelektroden versehen wurde, unter Lichteinfluss Energie produzieren kann. => Zum ersten Mal ist der Beweis erbracht:  ein Festkörper kann Lichtenergie direkt in elektrische Energie umwandeln

 

1883

Der New Yorker Erfinder Charles Fritts baut ein kleines Modul mit einer Fläche von ca. 30 cm2. Es besteht aus Selenzellen und weist einen Wirkungsgrad von ca. 1% auf. Neben Selen verbaute er auch Gold.

 

1916

Der polnische Chemiker Jan Mit erfindet das nach ihm benannte Kristallziehverfahren. => Halbleiterkristalle können als Einkristalle mit hoher Qualität hergestellt werden.

 

1954

Daryl Chapin, Calvin Fuller und Gerald Pearson entwickeln die erste Silizium-Solarzelle mit einer Fläche von 2 cm2 und präsentierten sie am 25. April 1954 der Öffentlichkeit. Die Solarzelle konnte einen Wirkungsgrad von ca. 6% vorweisen. => In der New York Times hieß es am kommenden Tag ,,die Erfüllung eines der größten Wünsche der Menschheit – der Nutzung der fast unbegrenzten Energie der Sonne“

 

1958

startete erstmals ein Satellit mit Solarzellen an Bord: Der amerikanische Satellit Vanguard I. Der Sender bezog seine Energie aus sechs auf der Außenhaut des Satelliten angebrachten Solarzellen und arbeitete bis 1964. Der Erfolg dieses Projektes führte dazu, dass sich die Photovoltaik als Energiequelle für Satelliten durchsetzte.=> Die Entwicklungen in den 1960er Jahren wurden daher von der Raumfahrt vorangetrieben.

 

1973

Die Ölkrise im Jahr 1973 sorgte für ein abruptes Umdenken. Plötzlich gewannen alternative Energiequellen an Bedeutung und standen im Mittelpunkt des Interesses.

 

1977

Sandia Laboratories in New Mexico: Es wird weiter an Solarmodulen entwickelt mit dem Ziel, Photovoltaik als Massenprodukt herzustellen.

 

1979

Störfall im Atomkraftwerk Harrisburg Reaktorkatastrophe in Tschernobyl (1986) => Der Druck auf die Regierungen wächst, eine neue Lösung für die Energieversorgung zu finden

 

1980

USA, Japan und Deutschland investieren ihre Anstrengungen im Bereich der Photovoltaik-Forschungsförderung. => Das erste Mal werden Förderprogramme eingeführt, um netzgekoppelten Photovoltaikanlagen zu fördern.

 

1990

In Deutschland wurde das 1000 Dächer-Programm eingeführt=> wertvolle Erkenntnisse zur Zuverlässigkeit von Modulen und Wechselrichtern werden gewonnen.

 

1991

Das Stromeinspeisegesetz wird eingeführt. Es verpflichtete die Energieversorger „sauber produzierten“ Strom aus erneuerbaren Kraftwerken aufzunehmen.

 

1995

Der Solarenergie-Förderverein Aachen eV führte das Aachener Modell ein. => eine kostendeckende Vergütung in Höhe von 2 DM pro kWh für Strom aus Photovoltaikanlagen wird eingeführt

 

2000

Auf der Basis des Aachener Modells wurde im Jahr 2000 das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eingeführt. => für die verschiedenen erneuerbaren Energiequellen werden kostendeckende Vergütungssätze festgelegt=> Photovoltaik führt zu einem ungeahnten Boom

 

DER ANSTIEG DES WELTWEITEN WACHSTUMS

Deutschlands kumulierte installierte Photovoltaikleistung stieg von gut 100 MWp im Jahr 2000 auf ca. 43 GWp im Jahr 2018.=> Dies entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von rund 50%. Das stärkste Wachstum verzeichnet China mit jährlichen Installationen von teilweise über 10 GW p.a. Japan hat nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima stark auf Photovoltaik gesetzt, die Zubauten kommen kumuliert auf installierte Leistung von 15 GWp zeigt. Unabhängig von der Betrachtung der einzelnen Länder steigt das weltweite Wachstum der Photovoltaik in den letzten Jahren rasant an. Die kumulierten installierten PV-Leistungen haben sich von 700 Mwp im Jahr 2000 auf über 400 GWp im Jahr 2018 erhöht. => das entspricht dem über 500-fachen innerhalb von 18 Jahren! Im vergangenen Jahr wurde europaweit mehr Energie durch Erneuerbaren-Energien erzeugt, als aus Kohle. Insgesamt wird in Europa bereits über 30 Prozent der Stromerzeugung durch Erneuerbare-Energien erzeugt. Den größten Beitrag dafür leiteten finanzstarke Länder wie Dänemark, Großbritannien und Dänemark. Dänemark verzeichnete ein Wachstum. Über 70% des dort erzeugten Stromes wird aus Erneuerbaren-Energien gefördert. Dazu zählt u.a. Wind, Biomasse und Photovoltaik.

 

DAS 1000 DÄCHER PROGRAMM

1991 wurde das 1000 Dächer Programm gestartet. Dieses sah eine Investitionsförderung für den Bau von Anlagen in Höhe von 70% der Investitionssumme vor. => Zwischen 1991 bis 1995 wurden knapp 2000 PV-Anlagen im Rahmen des Programms installiert. Durch dieses Unternehmen konnten wertvolle Betriebserfahrungen gesammelt werden. Nachdem der Fördertopf ausgeschöpft war, brach jedoch der kurzzeitig entstandene Markt wieder zusammen.

Die Bereitstellung der hohen Investitionsförderung von 70% wies Problematiken auf: => Anlagenbetreiber haben kaum auf die Höhe der Installationskosten geachtet=> Anlagen die Deffekte vorwiesen wurden nicht repariert, da man für die Reparatur keine finanzielle Unterstützung erhielt.

Erst die Einführung der kostendeckenden Vergütung durch die Energieversorger mit dem Aachener Modell und schließlich dem Start des EEG im Jahr 2000 änderte die Situation.

 

WAS SIND DIE WESENTLICHEN VORTEILE DIESES MODELLS IM VERGLEICH ZUR FÖRDERUNG ÜBER INVESTITIONSZUSCHÜSSE?

Es gibt keinen Fördertopf der auslaufen kann, da das Geld für die Einspeisevergütung über die EEG-Umlage von den Stromkunden aufgebracht wird.

Der Anlagenbetreiber ist selbst in der Pflicht, technisch ausgereifte und gleichzeitig kostengünstige Technik einzukaufen.

Die Anlage wird in eigenem Interesse bei einem Defekt reparieren und möglichst lange betreiben.

Der Zubau von Photovoltaik kann einfach über die sich ständig anpassende Einspeisevergütung geregelt und gesteuert werden.

Aktuell wird die Einspeisevergütung quartalsweise neu festgelegt: jeweils abhängig vom Anlagenzubau der letzten Monate. Bei Freiflächenanlagen werden die Vergütungssätze über ein Ausschreibungssystem ermittelt. => Das im EEG festgelegte Prinzip der kostendeckenden Vergütung wurde mittlerweile Länderübergreifend übernommen.=> Durch das EEG wurde eine Massenproduktion von Solarkomponenten angeregt.=> Die Kosten für Photovoltaik nehmen extrem ab.

 

PREISENTWICKLUNG VON SOLARMODULEN

Die Preise haben sich seit 1990 von 28 Euro auf ca. 50Cent reduziert => Photovoltaik wurde über 1000mal günstiger. Dadurch ist der PV-Weltmarkt seit dem Jahr 2000 um jährlich über 50% gewachsen.

 

ENTWICKLUNG DER EINSPEISEVERGÜTUNG

Entsprechend der kostengünstigeren Technik wurde auch die EEG Vergütung abgesenkt. => Ausgehend von 58 Cent/kWh ging die Vergütung für Dachanlagen innerhalb von 11 Jahren auf 12 Cent/kWh zurück Dachanlagen erhalten noch 11 Cent pro Kilowattstunde. Damit liegt die Photovoltaik unter den Kosten von Biomasse und Windkraft. Freiflächenanlagen liegen etwa auf dem Niveau von Windkraft.

 

GRID PARTY IN 2012

Im Jahr 2012 wurde die Grid Parity also die Netzparität erreicht. Damit bezeichnet man den Zeitpunkt, ab dem der Strom aus Photovoltaikanlagen billiger ist als der Strompreis für die normalen Endverbraucher.Gelegentlich wird die Meinung geäußert, dass ab diesem Zeitpunkt keine Einspeisevergütung mehr notwendig sei. Jedoch würde das vor allem größere Photovoltaik Investitionen die gewisse Sicherheit nehmen, da die Erträge so weniger planbar sind. Daher wird es auch weiterhin eine Einspeisevergütung geben müssen. Nur so wird ein stabiler Markt erreicht, der für weitere Kostenreduzierungen und die Erreichung der Ausbauziele der erneuerbaren Energien notwendig ist.

ÜBERLEGUNGEN ZUR ZUKÜNFTIGEN ENERGIEVERSORGUNGWas werden die erneuerbaren Energien in Zukunft zur Energieversorgung beitragen und welchen Part übernimmt die Photovoltaik?Dieses wollen wir im Weiteren eruieren:

 

BETRACHTUNG UNTERSCHIEDLICHER ZUKUNFTSSZENARIEN

Wir betrachten zunächst eine Studie, die im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) erstellt wurde. Es gelten die beiden Hauptziele der Energiewende:

Umstellung der Stromversorgung auf mindestens 80% erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050

Reduktion der Treibhausgasemissionen Deutschlands um mindestens 80% bis zum Jahr 2050

 

EINE STUDIE MIT 100 PROZENTIGER UMSTELLUNG AUF ERNEUERBARE ENERGIEN

Hier ist das erklärte Ziel, die gesamte Energieversorgung über erneuerbare Energien zu decken. Aufgrund der Umstellung aller PKWs auf Elektroantrieb bis zum Jahr 2050, wird deutlich mehr Strom benötigt. Für die zusätzlich benötigte elektrische Energie wird in erster Linie ein Import von Strom aus erneuerbaren Energien („EE-Strom“) aus anderen Ländern angenommen.

 

EINE STUDIE DES FORSCHUNGSVERBUNDS ERNEUERBARE ENERGIEN (FVEE)

Hier übernimmt die Photovoltaik knapp ein Viertel des Strombedarfs mit einer installierten Leistung von rund 175GWp.

 

EINE STUDIE DES FRAUNHOFER INSTITUTS

Diese erklärte das Ziel, eine vollständige Deckung der Energiesektoren Strom, Wärme usw. durch erneuerbare Energien zu erzielen. Die Photovoltaik soll mit einer installierten Leistung von 2 Fünftel zur Stromversorgung beitragen. => Es ist wichtig zu betonen, da alle Studien eine vollständige Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Energien als realisierbar ansehen.

Welche Modularten gibt es für ein Photovoltaik Investment?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Solar Modulen:

 

Kristalline Module (Dickschicht)

Dünnschicht Module

Die Herstellungsprozesse dieser beiden Arten unterscheiden sich grundlegend. Auf Dächern sind nach wie vor kristalline Solarzellen Standard.

 

  1. KRISTALLINE MODULE

 

Diese Solarzellen werden ausschließlich aus Silizium hergestellt, dem zweithäufigsten Element nach dem Sauerstoff. Um Silizium dafür einsetzen zu können, wird dem Quarzsand in aufwendigen Verfahren der Sauerstoff entzogen und kleinste Verunreinigungen werden entfernt.

 

ES GIBT ZWEI VERSCHIEDENE ARTEN KRISTALLINER SILIZIUMZELLEN:

 

Monokristalline Solarmodulentstehen aus dem Zersägen eines runden Siliziumstabs mit völlig regelmäßiger Kristallstruktur. Erkennbar sind diese Zellen an der völlig homogen dunklen Oberfläche. Monokristalline Standard-Solarzellen können bis zu 22 Prozentdes einfallenden Lichts in Strom umwandeln und damit etwas mehr, als multikristalline Solarzellen.

 

VORTEIL:

 

höherer Wirkungsgrad

NACHTEIL:

 

teurer in der Herstellung und im Einkauf

Multikristalline Solarmodul (auch polykristalline Solarmodul genannt) werden aus Siliziumblöcken gesägt. Das heiße Silizium wird dazu in rechteckige Formen gegossen, beim Abkühlen bilden sich unregelmäßige Strukturen aus vielen kleinen Kristallen. Erkennbar sind sie an einer eisblumenähnlichen Oberflächenstruktur.

 

VORTEIL:

 

geringere Herstellungskosten und damit günstiger und etwas besser bei diffuser Sonneneinstrahlung

NACHTEIL:

 

geringerer Wirkungsgrad

=> DERZEIT WERDEN DEUTLICH MEHR MULTIKRISTALLINE SOLARZELLEN VERWENDET ALS MONOKRISTALLINE.

 

2. DÜNNSCHICHT MODULE

 

Bei der Dünnschichttechnik wird das Halbleitermaterial als hauchdünne Schicht auf Glas oder Metallfolie aufgebracht. Diese Schichten sind nur ein Hundertstel so dick wie bei den kristallinen Solarzellen. Die Unterteilung in einzelne Solarzellen und deren elektrische Reihenschaltung erfolgt durch einen Laser.

 

VORTEILE:

 

sehr günstig

gut bei diffuser Sonneneinstrahlung

gut bei hohen Modultemparaturen

Energie und Marterialverbruach ist sehr gering

NACHTEILE:

 

deutlich schlechterer Wirkungsgrad als bei kristallinen Modulen

daher auf einer begrenzt verfügbaren Fläche nicht geeignet (der Flächenbedarf ist mehr als doppelt so hoch

Neben amorphem, also nicht kristallinem Silizium gibt es noch zwei weitere Dünnschichtmodule, die sich jedoch kaum durchsetzen konnten:

 

Kadmiumtellurid (CdTe)

Kupfer indiumdiselenid (CIS)

Diese Materialien haben physikalische Vorteile für die Effektivität der Solarzellen, zählen aber zu den knappen Rohstoffen oder werfen ökologische und gesundheitliche Fragen auf. Silizium ist in dieser Hinsicht weniger problematisch.

Welche sind die umsatzstärksten Modulhersteller weltweit?

Im Folgenden die Liste der 10 umsatzstärksten Modulhersteller in 2017 weltweit:

  1. Jinko Solar Holding Co. Ltd. (9,70 GW) weltweiter Marktanteil: 9,86 Prozent
  2. Trina Solar (9,1 GW), weltweiter Marktanteil: 9,25 Prozent
  3. Ja Solar Holdings Co Ltd. (7,50 GW)
  4. Canadian Solar (6,85 GW)
  5. Hanwha Q Cells (5,40 GW)
  6. GCL Systems Integration Technology (4,60 GW)
  7. Lerri Solar Technology (4,40 GW)
  8. Yingli Green Energy (2,65 GW)
  9. First Solar (2,60 GW)
  10. Talesun Solar (2,35 GW)

Geschätzt wurde der weltweite Markt für Solarmodule in 2017 auf knapp 40 Milliarden Dollar.

Welche Modulpartner wählen wir?

AUF DIESE PRÜFUNGEN LEGEN WIR BEI DER SOLAR MODUL AUSWAHL WERT:

52 Qualitätsprüfungen während der Produktion, Bestehen jeglicher weiterführender Prüfungen:

  • PID-Prüfung gemäß VDE
  • Salznebelprüfung gemäß VDE
  • Sandsturmprüfung gemäß TÜV NORD
  • Hagelprüfung gemäß VDE
  • Schwefeldioxid-Prüfung gemäß CPVT
  • Doppel-IEC-/Kombiprüfung gemäß VDE
  • Strenge Ammoniakgasprüfung gemäß TÜV/VDE
  • Dynamische Last im Windkanal im Staatslabor der Jiaotong-Universität Shanghai
  • 17.2% Umwandlungswirkungsgrad bis zu 17,2%
  • 1500VS pannungsfestigkeit max. 1500 V
  • 100% Zweimal 100% Online-EL-Prüfung jeweils vor und nach der Beschichtung, um die Freiheit von versteckten Rissen zu gewährleisten
  • 2% Stromeinstufungstechnologie für 2% mehr Leistungsausbeute
  • 3800 5400 Beständig gegen 3800 Pascal Windlasten bzw. 5400 Pascal Schneelasten
  • 12/25    12 Jahre Qualitätsgarantie für Produkte und 25 Jahre Qualitätsgarantie für lineare Leistung

TIER-1-QUALIFIKATION

Um sich für die Tier-1-Liste von Bloomberg zu qualifizieren und in der Reihenfolge der Leistung aufgeführt zu werden, muss ein Hersteller Folgendes nachweisen:

 Mindestens 6 verschiedene Projekte von 1,5 MW oder mehr in den letzten 2 Jahren

  • die von 6 verschiedenen Banken (sofern verfügbar – ohne zusätzliche Unterlagen) eine Kreditfinanzierung erhalten haben

  • Hersteller müssen über Produktionsstätten und den Markennamen verfügen

  • Dürfen keinen Insolvenzantrag gestellt haben, keine Insolvenz haben oder bei Anleihezahlungen in Verzug geraten

Ein Solarhersteller kann Dokumente zur Überprüfung an Bloomberg einreichen, Bloomberg wird jedoch Tier-Unternehmen unabhängig von weiteren Informationen informieren und Unternehmen anhand ihrer Datenbank überprüfen. Wie man sehen kann, beweisen diese Anforderungen, dass ein Hersteller eine Menge Finanzierungen um seine Kunden und Projekte hat, obwohl dies nicht direkt ein starkes Geschäftsmodell oder finanzielle Stabilität zeigt – was für alle, die eine lange und stabile Garantie Abdeckung suchen, eine Priorität sein könnte.

Wir verwenden ausschließlich Partner die nach BLOOMBERG TIER 1 zertifiziert sind

HIER IST EINE ÜBERSICHT DER BLOOMBERG TIER 1 SOLAR MODUL HERSTELLER

(Diese Übersicht ist aus Q2 2018 und wird jedes Quartal neu heraus gegeben):
* wird von uns verwendet

 Canadian Solar*
 Trina Solar*
• Jinko Solar*

 • Hanwha Q Cells*
• JA Solar*

• Longi
 • GCL Systems*
• Suntech
• Seraphim
 • Astronergy*
• Znshine Solar
• First Solar
 • Talesun*
• Renesola
• Eging
 Phono Solar*

Welche Garantielaufzeiten gelten auf die Photovoltaik Module?

Die Garantielaufzeit für PV Module liegt üblicherweise bei 10 bis 12 Jahre.

Eine Leistungsgarantie von Solarmodulen wird von den Herstellern über 20 bis 25 Jahre gewährleistet und ist mittlerweile Branchenüblich. Zugesichert wird meistens eine lineare Leistungsgarantie, sodass beispielsweise nach 25 Jahren, immer noch mindestens 81% Modulleistung garantiert werden. 

Welche Aufgaben hat ein Photovoltaik Wechselrichter?

  • Die Elektronik des Photovoltaik Wechselrichters regelt laufend Spannung und Strom des Solargenerators, sodass dieser die maximal mögliche Leistung liefert (MPP-Regelung)
  • Er wandelt den Gleichstrom des Solargenerators in haushaltsüblichen Wechselstrom. Zugleich steuert das Gerät diese Umwandlung synchron zur Spannung und Frequenz im öffentlichen Stromnetz
  • Er erfasst und speichert der Wechselrichter Betriebsdaten und Fehlermeldungen, damit Betreiber und Servicepersonal Funktion und Erträge kontrollieren können

Welche Photovoltaik Wechselrichter gibt es?

  1. PHOTOVOLTAIK ZENTRALWECHSELRICHTER

Ein Zentralwechselrichter setzt voraus, dass sehr viele Solarmodule an einen einzelnen Wechselrichter angeschlossen werden. Dazu werden zunächst viele Module elektrisch in Reihe geschaltet. Viele solcher Reihenstränge werden dann in einem oder mehreren Anschlusskästen zusammengeführt und von dort mit dem Wechselrichter verbunden.

VORTEIL:

– Hoher Wirkungsgrad

NACHTEIL:

– Groß und teuer

– Bei einem Ausfall des Wechselrichters steht die gesamte Anlage still

– Reparaturen könnenteilweise nur von speziellem Fachpersonal durchgeführt werden

=> Das Anlagenkonzept eignet sich nur bei großen Anlagen bei gleichmäßiger verschattungsfreier Sonneneinstrahlung auf die Module. Grundsätzlich werden Zentralwechselrichter nur sehr selten verbaut.

 

2. PHOTOVOLTAIK MODULWECHSELRICHTER

Ein Modulwechselrichter ist ein kleiner Wechselrichter, der direkt an den Modulen angebracht wird.

VORTEIL:

– bei einer Teilverschattung der Anlage könnte der MMP (weiter unten mehr dazu) individuell für jedes Modul ermittelt werden und die Anlage somit mehr erwirtschaften.

NACHTEILE:

– teuer, da sehr viele Modulwechselrichter für eine Anlage nötig wären

– schlechter Wirkungsgrad

=> Durchsetzen konnte sich dieses Konzept auf dem Markt bisher noch nicht.

 

3. PHOTOVOLTAIK STRANGWECHSELRICHTER

Zwischen den beiden Extremen zentraler oder Modulwechselrichter bewegt sich diese dritte Variante. Das Grundprinzip besteht darin, lediglich eine einzige Reihenschaltung von Solarmodulen (einen Strang) direkt an den Wechselrichter anzuschließen.

VORTEILE:

– Standardisierung und ständige Weiterentwicklung haben zu rasanten Kostensenkungen geführt.

– Fehlanpassungen durch Fertigungstoleranzen der Module werden reduziert und der Wechselrichter betreibt den jeweiligen Strang in seinem optimalen Leistungsbereich.

– Strangwechselrichter vereinfachen die Planung und Installation wie auch die Erweiterung einer bestehenden Anlage.

– Die Wirkungsgrade bis 97 Prozent sind vergleichbar mit denen der Zentralwechselrichter.

NACHTEILE:

– keine

=> Der Strangwechselrichter hat sich bei den zahlenmäßig häufigsten kleinen und mittleren Solarstromanlagen durchgesetzt.

Was ist der Wirkungsgrad und der MPP eines PV Wechselrichters?

WIRKUNGSGRAD

In allen Geräten geht ein Teil des Solarstroms bei der Energieumwandlung und für die Eigenversorgung verloren. Durch ausgefeilte Optimierung haben die Hersteller inzwischen diese Verluste auf weniger als 10 Prozent reduziert. Ähnlich wie bei den Solarmodulen schwankt der Wirkungsgrad abhängig von der Auslastung. Die maximalen Wirkungsgrade liegen heute serienmäßig in einem Bereich von 93 bis 99 Prozent.

Ein einfacher Vergleichswert für die Effizienz im realen Betrieb ist der sogenannte „Europäische Wirkungsgrad“. Dabei wird der Wirkungsgrad bei 5, 10, 20, 30, 50 und 100 Prozent der Nennleistung mit den in Mitteleuropa jeweils üblichen Einstrahlungs-Energiemengen gewichtet, um eine Art durchschnittlichen Wirkungsgrad zu berechnen.

MAXIMAL POWER POINT (MPP)

Die aktuelle Spannung, bei der ein Solargenerator die maximale Leistung liefert, ändert sich ständig durch wechselnde Sonneneinstrahlung und Solarzellentemperatur. Ein fest eingestellter Wechselrichter würde deshalb nur einen Teil des möglichen Solarertrags gewinnen.

=> Daher gibt es in einem Wechselrichter mindestens einen MPP Regler, der Spannung und Strom von den Solarmodulen permanent so verändert und einstellt, dass der Solargenerator immer im Optimum betrieben wird.

 

Welche PV Wechselrichter verwenden wir?

Auch bei den Wechselrichtern steht die Wirtschaftlichkeit und Lebenserwartung an Erster Stelle. Die Folgenden Wechselrichter Hersteller haben sich am deutschen Markt am besten etabliert.

 

Huawei ist ein weltweit führender Anbieter von Informationstechnologie und Telekommunikationslösungen (ITK). Das Unternehmen bietet mit seinen drei Geschäftsbereichen Carrier Network, Enterprise und Consumer unter anderem Netzwerk-Infrastruktur, Cloud Computing-Lösungen und Endgeräte wie Smartphones und Tablet-PCs an. Huawei ist in mehr als 170 Ländern aktiv und beschäftigt über 170.000 Mitarbeiter. Davon sind mehr als 70.000 im Bereich Forschung & Entwicklung tätig. Mehr als 1/3 der Weltbevölkerung und mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung nutzt direkt oder indirekt Huawei-Technologie.

 

Die Sungrow Wechselrichter mit verbessertem Design und Optik sind SunAccess Stringwechselrichter und hervorragend geeignet für mittlere und große PV-Anlagen. Die transformatorlosen Stringwechselrichter von Sungrow eignen sich durch ihr geringes Gewicht und zweier MPP-Tracker besonders für den Aufbau-, und die optimierte Nutzung Ihrer Flächen.

 

Die Wechselrichter vom Hersteller SMA übernehmen von heute an schon wichtige Netzmanagementfunktionen, die durch die steigende Stromproduktion aus erneuerbaren Energien immer wichtiger werden! Das Unternehmen SMA entwickelt seit Jahren technologisch führende Lösungen und treibt die erneuerbaren Energien immer weiter voran!

Welche Garantielaufzeiten gelten für PV Wechselrichter?

Marktüblich ist eine Wechselrichtergarantie über 5 Jahre. Optional kann eine Garantieverlängerung für 10, 15 oder 20 Jahre abgeschlossen werden.

Wird eine Baugenehmigung benötigt?

Wird die Solaranlage als Dachanlage gebaut, wird in aller Regel keine Baugenehmigung benötigt. Die Photovoltaikanlage, ob parallel aufdach oder indach gebaut, wird wie ein Dachfenster behandelt. Wir brauchen keine Genehmigung, wenn wir nicht weiter als ca. einen Meter über das Dach hinaus bauen.

Bei einer Solaranlage auf einer Freilandfläche wird eine Genehmigung benötigt. Dort geht es ausschließlich über ein bei der zuständigen Gemeinde zu beantragendes Genehmigungsverfahren (F- und B- Plan-Änderung). Auch bei denkmalgeschützten Gebäuden und in deren Nähe dürfen wir nicht ohne Genehmigung bauen. Ohne die Genehmigung kann es nachher Probleme mit der Vergütung geben.

Nicht zu vergessen ist das Thema asbesthaltiges Dach. Hier gilt ein Überbauungs- und Bearbeitungsverbot für diese Art der Bedachung.

Ab wann gilt für das Solar Investment die Höhe der Einspeisevergütung?

Die Höhe er Einspeisevergütung wird festgelegt zum Zeitpunkt der betriebsbereiten Meldung der Photovoltaikanlage an die Bundesnetzagentur. Der zu diesem Zeitpunkt gültige Vergütungssatz gilt ab diesem Zeitpunkt für 20 Jahre plus dem Jahr der Inbetriebnahme und bleibt für die gesamte Laufzeit unverändert. Der Netzanschluss durch den Energieversorger erfolgt in der Regel innerhalb von 12 Wochen nach der betriebsbereiten Meldung an die Bundesnetzagentur. Der Zeitpunkt des Netzanschlusses für das Solar Investment hat keinen Einfluss auf die Höhe der EEG-Vergütung.

Wir das Photovoltaik Investment vor der Übergabe durch einen Gutachter geprüft?

Nachdem Sie eine Photovoltaikanlage kaufen und sie fertig gebaut wurde, wird das Photovoltaik Investment durch einen unabhängigen, TÜV zertifizierten Gutachter abgenommen. Hierfür fallen bei uns keine weiteren Kosten an. So können Sie sichergehen, dass Ihr Photovoltaik Investment mängelfrei ist und nach allen Normen und gesetzlichen Vorgaben erbaut wurde.

Was muss an einem Photovoltaik Investment gewartet werden?

Anders als viele Maschinen, verfügt eine Photovoltaikanlage über keine beweglichen Teile, denn die Module sind fest auf dem Hausdach montiert. Photovoltaikanlagen sind daher sehr wartungsarm. Die wichtigsten Bestandteile einer Photovoltaikanlage sollten regelmäßig überprüft werden.

MODULE

Eine Sichtprüfung der Photovoltaikmodule ist alle zwei Jahre empfehlenswert. Hierbei wird festgestellt, ob die Modulfläche dicht und unversehrt ist. Auch auf Verspannungen in der Befestigung sollte geachtet werden. Zudem werden die Steckverbindungen zu den Modulen und die Kabelmantel untersucht.

Im Rahmen unseres Service und Wartungsvertrages wird jede Anlage von uns 1 x pro Jahr überprüft.

MONTAGESYSTEM

Montagesysteme für Photovoltaikanlagen nutzen fast ausschließlich Materialien aus Edelstahl und Aluminium. Sie sind daher sehr robust und können Witterungseinflüssen problemlos standhalten. Das Montagesystem wird ähnlich wie die Module durch Sichtprüfung gewartet.

WECHSELRICHTER

Ein Wechselrichter sollte regelmäßig auf Funktionstüchtigkeit geprüft werden und von Staub befreit werden. Es sollte insbesondere sichergestellt werden, dass die Wechselrichter-Software auf dem neuesten Stand ist und dass die Steckverbindungen zu den Solarkabeln richtig sitzen.

Viele Hersteller bieten heute schon ein Online-Monitoring oder eine sogenannte Fernüberwachung an. Hierbei übermittelt der Wechselrichter regelmäßige Online-Statusmeldungen. Störungen können so direkt erkannt und behoben werden.

ZÄHLER

Beim Zähler einer Photovoltaikanlage ist es wichtig, dass eine regelmäßige Eichung stattfindet. Gehört der Zähler ihrem Netzbetreiber, muss dieser die Wartung und Eichung übernehmen. Unabhängig davon sollten in regelmäßigen Abständen die Zählerstände abgelesen und protokolliert werden.

EIN PROFESSIONELLER WARTUNGSVERTRAG

Unseren Kunden steht es offen, bereits beim Anlagenkauf einen langfristigen Wartungsvertrag abzuschließen. Ein Wartungsvertrag umfasst diejährliche Wartung und die kontinuierliche Fernüberwachung.

Der Wartungsvertrag enthält immer auch eine Notdienst-Vereinbarung. Diese garantiert, dass bei Störungen zeitnah ein Techniker zur Reparatur erscheint und die Anlage nicht über längere Zeit stillstehen muss. Kleinere Reparaturen sind im Wartungsvertrag inbegriffen.

Muss eine PV Anlage gereinigt werden?

Nur bedarfsweise, wenn überhaupt. Denn die Module der Photovoltaikanlage reinigen sich bei jedem Gewitter und Regen von selbst. Das liegt u.a. an einer speziellen Nano-Beschichtung auf der Oberfläche der Module. Vorteilhaft für die Selbstreinigung ist ein gewisser Neigungswinkel der Modulfläche. 

Was bedeutet die Photovoltaik Direktvermarktung?

Photovoltaik Anlagen mit einer Leistung von über 100 kWpmüssen ab dem 01.01.2016 direkt vermarktet werden. Langfristig sollen sich Photovoltaikprojekte auch ohne staatliche Zuschüsse rechnen können, durch die Photovoltaik Direktvermarktung soll eine Marktintegration vereinfacht werden.

Statt der EEG-Einspeisevergütung verkauft der Betreiber der Solaranlage bei der Direktvermarktung den Strom an der Leipziger Strombörse  EEX (European Energy Exchange), dabei nutzt er das Marktprämienmodell. Der Direktvermarkter eines Energiehandelsunternehmens kümmert sich um den Verkauf des Stromes.

Statt die gesamte Vergütung vom EVU zu erhalten, setzen sich die Einnahmen für den Betreiber der Anlage aus zwei verschiedenen Komponenten zusammen:

  1. Den Marktwert: Die Erträge, die der Direktvermarkter an der Strombörse erzielt
  2. Die Marktprämie: Die Differenz zwischen den Erträgen des Direktvermarkters und dem EEG Vergütungssatz

WAS BEDEUTET DIE MANAGEMENTPRÄMIE?

Vor der Gesetzesänderung im EEG 2014 wurde zusätzlich zum Marktwert und der Marktprämie eine Managementprämie in Höhe von 0,4 Cent pro kWhausgezahlt. So sollte der Anlagenbetreiber für die Kosten, die zusätzlich an den Direktvermarkter anfallen, entschädigt werden. Diese Managementprämie wurde für Neuanlagen ab August 2014 abgeschafftund in die Marktprämie integriert. Folglich war seit dem August 2014 die Marktprämie um eben diese 0,4 Cent pro kWh höher, als die bisherige EEG-Vergütung.

KANN DURCH DIE DIREKTVERMARKTUNG MEHR VERDIENT WERDEN?

Ja.Grundsätzlich hängt es von der Höhe der Gebühr ab, die an den Direktvermarkter gezahlt wird. Ist die Direktvermarktungs-Gebühr höher als 0,4 Cent pro kWh, so würde man in der Regel schlechter da stehen. Ist die DV-Gebühr niedriger als 0,4 Cent pro kWh, so ist der Verdienst mit der Direktvermarktung höher.

DURCH WEN ERFOLGT DIE AUSZAHLUNG?

Die Auszahlung des Marktwertes erfolgt durch den Direktvermarkter, die Auszahlung der Marktprämie durch das EVU. Wie sonst auch bei der EEG-Vergütung üblich, speist sich die Marktprämie genauso wie die Vergütung aus dem EEG-Umlagenkonto, welches von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern geführt wird.

Auf Basis der monatlich vom Direktvermarkter gelieferten Daten überweist das EVU die Marktprämie, entweder direkt an den Anlagenbetreiber oder, falls vertraglich zwischen Anlagenbetreiber und Direktvermarkter vereinbart, an den Direktvermarkter. In diesem Fall überweist der Direktvermarkter dem Anlagenbetreiber beide Erlöskomponenten zusammen in einem Zug.

SONSTIGE DIREKTVERMARKTUNG

Anlagenbetreiber können ihren Grünstrom (PV- oder anderer EE-Strom) direkt zum Marktpreis ohne weitere Förderung an der Börse verkaufen. Dieser Weg der sogenannten “Sonstigen Direktvermarktung” (§20 Abs. 1 Nr. 2 EEG 2014, vormals §33b Nr. 3 EEG 2012) wird noch selten begangen, da die finanziellen Unterschiede zur entgangenen EEG-Vergütung bzw. zum “Anzulegenden Wert” (Erlösobergrenzen im Marktprämienmodell) zu groß sind. Im Bereich der Photovoltaik ist allerdings ab dem Jahr 2021 mit einer starken Zunahme der “Sonstigen Direktvermarktung” zu rechnen, da immer mehr PV-Anlagen aus dem 20-jährigen Förderanspruch herausfallen. Schon heute gibt es Dienstleister und Direktvermarktungsunternehmen, die sich auf die förderfreie Sonstige Direktvermarktung spezialisieren, um regionale EE-Stromtarife zu bewerben oder “Stromgeber und Stromnehmer” poolartig zu bündeln.

Nach 20 Jahren EEG Vergütung können Sie den Strom Ihres PV Investment auch weiterhin an der Strombörse verkaufen lassen. PV Anlagen ab 100kWp befinden sich bereits von Beginn der Vergütungszeit in der Direktvermarktung. Das bedeutet, der Strom der Anlage wird durch einen Direktvermarkter an der Leipziger Strombörseverkauft (aktuell ca. 3 – 5 Cent pro kWh). Die Differenz zwischen den Erlösen des Direktvermarkters und der EEG Vergütung erhalten Sie jeden Monat durch den Energieversorger. So erhalten jeden Monat die gleichbleibend hohe EEG-Vergütung.

Wie kann ich den Strom nach 20 Jahren verkaufen?

Nach 20 Jahren EEG Vergütung können Sie den Strom Ihres PV Investment auch weiterhin an der Strombörse verkaufen lassen. PV Anlagen ab 100kWp befinden sich bereits von Beginn der Vergütungszeit in der Direktvermarktung. Das bedeutet, der Strom der Anlage wird durch einen Direktvermarkter an der Leipziger Strombörse verkauft (aktuell ca. 3 – 5 Cent pro kWh). Die Differenz zwischen den Erlösen des Direktvermarkters und der EEG Vergütung erhalten Sie jeden Monat durch den Energieversorger. So erhalten jeden Monat die gleichbleibend hohe EEG-Vergütung.

Kann ich mit steigenden Strompreisen rechnen?

In den vergangenen 10 Jahren seit dem Jahr 2005 von 18,65 Cent/kWh haben sich die Strompreise auf 28,81 Cent/kWh fast verdoppelt. Auch in Zukunft kann davon ausgegangen werden, dass der Strombedarf weiter steigen wird. Der Verkehr wird zunehmend durch Elektromotoren angetrieben und in der Industrie und auch in privaten Haushalten wird immer mehr Strom benötigt. Hinzu kommt, dass der Ausstieg aus der Atomenergie bereits zum Jahr 2022 gesetzlich beschlossen ist.

Wie hoch ist die Lebenserwartung meiner Solar Investition und nimmt die Leistung ab?

Grundsätzlich wird bei einer Solar Investition von einer störungsfreien Lebenserwartung von 50 Jahren ausgegangen. Eine Referenzanlage die bereits 36 Jahre in Betrieb ist, befindet sich in Oldenburg und umfasst insgesamt 366 Module. Der Erfahrungsbericht zeigt auf, wie zuverlässig die PV Investition in den vergangenen Jahrzehnten gewesen ist und zeigt auch, dass der Gesamtwirkungsgrad der Anlage nur um insg. 4% abnahm. Der Leistungsverlust lag somit bei nur ca. 1% in 10 Jahren. Hier gelangen Sie direkt zum Artikel.

Diese Zahlen bestätigen auch Studien am Fraunhofer Institut. Hier wird seit Jahrzehnten die Weiterentwicklung der Photovoltaik erforscht. Im Folgenden die aktuell veröffentliche Ausgabe und der Ausschnitt zur Degradation von PV Anlagen: 

„14.1 Degradieren PV-Anlagen? Ja, aber sehr langsam. […] PV-Module altern so langsam, dass es eine Herausforderung für die Wissenschaftler darstellt, Leistungsverluste überhaupt nachzuweisen. Eine Studie an 14 Anlagen in Deutschland […] hat eine durchschnittliche Degradation von 0,1% relative Abnahme des Wirkungsgrades pro Jahr für die gesamte Anlage inklusive der Module gezeigt [ISE2]. Die häufig getroffene Annahme von 0,5% Leistungsverlusten pro Jahr erscheint in diesem Kontext sehr konservativ. Üblich sind Leistungsgarantien der Hersteller von 20-25 Jahren, vereinzelt auch bis 30 Jahre, für einen maximalen linearen Leistungsabfall von 20%.“

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Was passiert mit dem Photovoltaik Direktinvestition nach der Pachtlaufzeit?

Ihre Photovoltaikanlage kaufen wir nach Ablauf der Pacht optional für 1€ zurückAlternativ kann auch nach der Laufzeit der Eigentümer Ihre Photovoltaikanlage kaufen oder Sie können mit Ihm den Pachtvertrag verlängern und die Anlage weiterlaufen lassen. Eine weitere Option besteht darin, das Photovoltaik Direktinvestition als Abbauanlage zu verkaufen.

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Es befinden sich noch viele weiter Anlagen in der Vorbereitung. Informieren Sie uns über das Kontaktformular, welches Investment für Sie interessant ist.

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